Stunde 1:
Ich wünsche euch einen wunderschönen guten Morgen, liebe Schüler!
Ich bin dieses Jahr eure Lehrerin im Fach Muggelkunde. Mein Name ist Prof. Lily-Black. Ich freue mich auf ein spannendes Jahr mit euch!

 

Ich nenne nur noch kurz die Regeln, bevor wir uns mit dem Lehrplan näher beschäftigen.

1. Der Unterricht ist freiwillig, genauso wie die Hausaufgaben! Beides bietet aber eine gute Vorbereitung auf die Prüfungen und ihr könnt bis zu 50 Punkte für euer Haus gewinnen.
2. Abschreiben ist verboten! Weder bei Mitgliedern noch aus dem Internet. Das wird mit mindestens -10 Punkten bestraft. Falls ihr das Internet zur Hilfe nehmen solltet (ich versuche aber, das das nicht nötig sein wird), dann nennt mir unbedingt die Quelladresse (nur "wikipedia.de" reicht nicht aus - "aus den HP-Büchern" gilt allerdings - "aus Ihrem Unterricht" ist nicht nötig). Wenn ihr keine Quelle nennt, kann das mit -5 Punkten bestraft werden.
3. Meine Unterrichtsstunden unterliegen dem Urheberrecht und dürfen nicht kopiert werden, weder für den privaten noch den öffentlichen Gebrauch. Auch nicht Teile oder leicht abgeänderte Abschnitte daraus.
4. Es wäre ratsam, wenn ihr während des Unterrichts Notizen macht. So könnt ihr besser für die Prüfungen lernen. Hausaufgaben sind nur eine Abfrage des Unterrichts und sind deshalb nicht Prüfungsrelevant.
5. Bei Fragen, Anregungen, Vorschlägen, Wünschen etc. bin ich durchgängig auf meinem Profil erreichbar, also im Gästebuch oder per , und per E-Mail. Ihr könnt mir unter lily.black.7@gmx.de jederzeit schreiben. Ich versuche innerhalb von 24 Stunden zu antworten.
6. Ich wünsche euch ganz viel Spaß im Unterricht!

 

Und jetzt noch der Lehrplan:

Stunde 1 Organisatorisches
Stunde 2 Einführung Muggel
Stunde 3 Das Post-System
Stunde 4 Hobbies und Freizeitvergnügungen
Stunde 5 Häuser - Arten und Aussehen
Stunde 6 Elektrizität
Stunde 7 Von Türen und Schlössern
Stunde 8 Haushaltsgeräte
Stunde 9 Kleidung
Stunde 10 Schulbildung - erzieherische Einrichtungen
Stunde 11 Öffentlicher Dienst
Stunde 12 Verletzungen und Heilung
Stunde 13 Öffentliche Verkehrsmittel

 

So, das wars auch schon. Viel Spaß mit den Hausaufgaben

Hausaufgaben:

1. Ich hoffe du hast dir den Unterricht durchgelesen - und auch die Regeln. Da viele diese überspringen, fasse bitte jede Regel in ein bis zwei Sätzen zusammen. [30 Punkte]


2. Fülle mir bitte folgenden Fragebogen aus:
- Kurze Vorstellung von dir (Nickname, Haus, seit wann bist du hier ...) - ein bis zwei Sätze. [5 Punkte]
- Was ist dein Blutsstatus? [2 Punkte]
- Was weißt du alles über Muggel? (mind. 3 Sätze) [10 Punkte]
- Auf welche Themen freust du dich dieses Jahr besonders? - höchstens 3 nennen. Wenn du magst, mit Begründung. [3 Punkte]


3. Hast du Wünsche oder Vorschläge? [0 Punkte]

 

 

Stunde 2: 

Willkommen zur 2. und zur ersten richtigen Unterrichtsstunde!

Heute haben wir nur ein recht kleines Thema, deshalb werden wir wahrscheinlich schnell damit fertig sein.

Laut Definition, sind Muggel nicht-magische Wesen, also Menschen, die keine magischen Kräfte besitzen oder sie je besessen haben. Der normale Muggel weiß auch nichts von der Existenz von uns Zauberern und Hexen und hält Magie für eine Lüge, beziehungsweise für Märchengeschichten, und glaubt nicht, dass es sie auch in der realen Welt gibt.

Vor ein paar 100 Jahren, im Mittelalter, glaubten die meisten Menschen aber tatsächlich an die Zauberei und Hexen. Darüber müsstet ihr auch letztes Jahr etwas im Geschichtsunterricht gelernt haben. Die Überlieferungen von den Hexenverbrennungen zeigen uns eindeutig, dass wir unsere Existenz vor den Muggeln geheimhalten müssen. Durch unsere Zauberkräfte sind wir zwar den Muggeln "überlegen" aber so haben wir unsere Ruhe vor ihnen. Stell dir mal vor, dass dein Muggelnachbar weiß, dass du eine Hexe oder ein Zauberer bist und bittet dich nun ständig um einen Gefallen. Das wäre anstrengend und nervig.

Es ist aber wichtig, dass wir über die Muggel lernen. In vielen Dingen, wie zum Beispiel Elektrizität sind uns die Muggel um einiges vorraus, eine Tatsache, die noch kaum ein Zauberer wirklich begriffen hat. Ein Vorurteil ist, dass Muggel schwach und dumm sind, da sie weder magische Kräfte ausführen können noch von ihnen wissen. Auf der anderen Seite, hat der Muggel es aber geschafft, sein Leben auch ohne Magie zu leben und daran sollten wir uns ein Beispiel nehmen!

Hausaufgaben:

1. Erkläre in eigenen Worten was die Definition von "Muggel" ist. [10 Punkte]

2. Für was hält der Muggel die Magie? [5 Punkte]

3. Was hat uns gezeigt, dass die Geheimhaltung der Magie wichtig ist? [5 Punkte]

4. Überlege dir 2 konkrete Beispiele/Situationen, wo Muggel uns überlegen sind. [30 Punkte]

 

Stunde 3: Das Post-System

Guten Morgen! Heute werden wir uns mit den verschiedenen und ausgetüftelten Postsystemen der Muggel beschäftigen.

Früher vor vielen Jahrhunderten waren die Muggel und die Zauberer etwa auf dem gleichen Stand der Nachrichtenübertragung. Wir benutzten n und die Muggel Tauben. Da n sehr viel schlauer als Tauben sind, hat sich unsere Art der Nachrichtenübertragung besser bewährt.

Doch die Muggel haben ihre Systeme immer mehr revolutioniert und heute sind sie in der Lage Nachrichten und Informationen innerhalb von Millisekunden zu übermitteln und zu schicken. Fangen wir ganz vorne an...

Zum ersten Mal haben die Muggel im alten Babylon angefangen Briefe zu schreiben. Damals musste man den Text noch in Tontafeln ritzen. Die Ägypter brachten dann das Schreiben auf Papyri, so ähnlich wie Papier, zur Mode. Im antiken Griechenland und Rom wurden die Nachrichten auf Holz geschrieben, die mit einer Schicht Wachs überzogen waren. Das Überbringen des Briefes war damals noch eine Herausforderung. In der Regel mussten die Menschen weit reisen, um den Brief überbringen zu können. Um 5000 vor Christus dann etwa, fingen sie allerdings an die Tauben als Haustiere zu halten, da sie herausgefunden haben, dass diese problemlos weite Strecken fliegen können und immer wieder zurück fliegen. Der Haken an der Sache ist nur, dass sie erstmal wohin gebracht werden müssen, damit sie auch wissen, wohin sie fliegen sollen. Erst nachdem sie einmal den Weg geflogen sind, konnten sie den Weg mehrmals fliegen.

Diese Methode der Nachrichtenübermittlung hielt sich bis ins 19. Jahrhundert. Zu dem Zeitpunkt gab es zwar schon ein Postsystem von Muggeln betrieben, aber das war sehr langsam und da flogen oft Tauben schneller. Schon ab etwa dem 18. Jahrhundert begannen die Franzosen ihre Post in Postkutschen zu fahren. Wahlweise hatten die Briefträger auch die Wahl zu Fuß zu gehen, zu reiten oder eben in der Kutsche zu fahren. Je nachdem wie weit die Strecke war, konnte es teilweise einige Wochen dauern, bis ein Brief eintraf - und das galt als schnell! Bei sehr weiten Strecken war es auch nicht unüblich die Post in Schiffen zu stapeln und dann in andere Länder zu transportieren. Dieses System kennen wir auch heute noch.

Mit den neuen Fortbewegungsmitteln ging das mit der Post immer schneller und mittlerweile kann ein Brief innerhalb von einem bis 3 Tage eintreffen. Und so funktioniert das:

Am Anfang schreibt der Verfasser des Briefes (also du) seinen Brief auf Papier. Dann steckt er ihn in einen Umschlag und schreibt seine Anschrift und die Empfängeradresse darauf. Seine eigene Anschrift muss man nicht schreiben, ist aber hilfreich, da so der Brief zurückgeschickt werden kann, falls man etwas falsch gemacht hat oder der Empfänger deine Adresse braucht, um zurückschreiben zu können. Dadurch erfährt der Empfänger auch schon vor dem Öffnen des Briefes, von wem er ist.

Seine Adresse schreibt man entweder hinten auf den Briefumschlag, also da, wo man ihn schließt oder vorne oben links in die Ecke. Die Empfängeradresse kommt vorne in die Mitte. Jede Adresse sieht so aus:

(Anrede) Vorname Nachname
Straßenname, Hausnummer
Postleitzahl, Stadt/Ort
(Land)

Was eine Postleitzahl ist, werden wir gleich besprechen.

Jedenfalls kommt dann zum Schluss noch eine Briefmarke drauf. Briefmarken kann man am Kiosk, in der Postzentrale oder manchmal auch im Supermarkt kaufen. Hier ist eine Tabelle, wie viel welcher Brief kostet (auch Briefporto genannt):
Briefart Höhe ~ Gewicht ~ Preis
Postkarte --- --- 0,45 €
Standard 0,5 cm 20 gr 0,70 €
Kompakt 1 cm 50 gr 0, 85 €
Groß 2 cm 500 gr 1,45 €
Maxi 5 cm 1000 gr 2,60 €
Päckchen 15 cm 2000 gr 4,40 €

Wie ihr seht ist es also nicht nötig - wie die gute Molly Weasley es getan hat - den Briefumschlag über und über mit Briefmarken zu bekleben. Ein bis höchstens drei müssten in der Regel reichen. Falls ihr euch nicht sicher seid, könnt ihr auch in eine Postzentrale gehen und dort nachfragen.

Die deutsche Post erkennt man immer n einem schwarzen Horn auf gelbem Grund.

In anderen Ländern können aber auch andere Zeichen üblich sein.

Nachdem man jetzt also die richtige Briefmarke drauf geklebt hat, muss man den Brief wegbringen. Entweder man wirft ihn in einen dafür vorgesehenen Briefkasten (von dem es mehrere in einem Stadtteil gibt) oder bringt ihn in eine Postzentrale. Meistens ist der Briefkasten aber günstiger.

In der Regel ein oder zweimal am Tag wird dieser Briefkasten von einem Briefträger geleert. Die Aufgabe des Briefträgers ist es, zu überprüfen, ob der Brief gültig ist (der korrekte Preis drauf geklebt wurde) und den Brief jetzt zu sortieren, sodass er zur richtigen Person kommt. Dabei werden die Briefe nach Land, Stadt/Ort und PLZ (Postleitzahl) sortiert. Die Briefe werden mithilfe von Flugzeugen (Luftpost), Schiffen, Zügen oder Autos an ihr Zielort gebracht. Der Briefträger in dem Ort, wo der Brief ankommt, ist dann auch zuständig dafür, dass der Brief zum Empfänger kommt. Beim Empfänger wird der Brief in seinen Briefkasten geworfen und der Brief hat sein Ziel erreicht.

Kommen wir kurz zurück zu der Postleitzahl. Die Abkürzung davon ist PLZ. Jeder Ort oder jede Stadt ist in bestimmte Bereiche zugeteilt. Jeder Bereich wird mit einer 5-stelligen Zahl beschrieben. Zum Beispiel 93437. Daran kann sich ein Postbote oder Briefträger gut orientieren, wenn er die Briefe sortieren muss.

Aber diese Methode braucht immer noch ein paar Tage, um den Brief zu überbringen. Heutzutage gibt es bei den Muggeln eine schnellere Möglichkeit.

Die innovative Idee - Das e-mailen:

E-Mail ist das englische Wort für elektronische Post. Der erste Vorläufer unserer heutigen E-Mail wurde schon 1965 bekannt. Die Idee dahinter ist, dass man mithilfe eines Computers Texte und andere Dateien, wie Musik oder Filme, innerhalb weniger Sekunden an seinen Empfänger schickt. Da ein Computer und ein Algorithmus dafür zuständig sind, dass die geschickten Nachrichten ihren Empfänger erreichen, geht das auch wesentlich schneller. Jetzt sind nicht mehr langsame Menschen oder langsame Verkehrsmittel schuld an der langsamen Post.

Wie genau funktioniert das?

So gut wie jeder Muggel hat heutzutage ab einem bestimmten Alter eine eigene E-Mail Adresse. Sie ist immer so aufgebaut:

nickname@namedesemailanbieters.de

Selbstgewählternickname: Die meisten nehmen hier für ihren Namen. Bei mir wäre es also lilyblack oder lily.black. Man kann aber auch Nicknamen wie pinkunicorn76 nehmen. Erlaubte Zeichen dafür sind die Buchstaben a-z, Ziffern 0-9, . - _
@: Dieses Zeichen sieht aus wie ein kleines "a" um das noch ein fast ganzer Kreis gezeichnet wurde. Man spricht es "ätt" aus. Es symbolisiert immer, dass das hier eine E-Mail Adresse ist.
namedesemailanbieters: Es gibt mehrere E-Mail Anbieter. Zum Beispiel GMX, Telekom, Yahoo und noch viele weitere. Man kann sich auch eine eigene Domain machen, zum Beispiel steht in jeder E-Mail Adresse, die etwas mit Zauberhogwarts zutun hat, am Ende @zauberhogwarts.de. Man hat also den Namen des E-Mail Anbieters mit einem eigenen individuellen ausgetauscht. Das kostet aber meistens Geld.
.de: .de kennzeichnet in diesem Fall, dass das eine Adresse aus Deutschland ist. Man kann auch .eu, .net oder .com schreiben. Jedes Land hat seine eigenen Abkürzungen dafür.

Meine E-Mail Adresse ist lily.black.7@gmx.de

Das bedeutet, ich habe mir den Nicknamen lily.black.7 ausgedacht, der meinem echten (Charakter-)Namen ähnlich ist. Mein E-Mail Anbieter ist GMX und die Adresse kommt aus Deutschland.

Jetzt kann man an einem Computer sein E-Mail Programm aufrufen. GMX ist zum Beispiel erreichbar unter www.gmx.net. Auf dieser Seite loggt man sich dann mit seiner Adresse und seinem festgelegten Passwort ein. Dann ist das E-Mail Programm offen. Du kannst jetzt deine E-Mails lesen, neue schreiben oder schauen, ob du neue erhalten hast.

Wie würde man eine E-Mail schreiben?

Ganz oben in die erste Zeile kommt der Empfänger hin. Dafür schreibt man seine E-Mail Adresse dahin. Du kannst auch mehrere Adressen schreiben, wenn mehrere diese Nachricht erhalten sollen. Darunter in die Zeile (wo Betreff steht) kannst du (falls du willst) kurz ankündigen, worum es in deiner E-Mail geht. Zum Beispiel "Die neuen Termine für das kommende Jahr" und dann geht es in der Mail um die neuen Termine.
Dann hast du Platz, um deine Nachricht zu schreiben. Du kannst auch Anhänge hinzufügen, die Musikdateien, Videodateien oder Schreibdateien sind. Am Ende musst du die E-Mail nur noch abschicken. Fertig! Die E-Mail geht dann an einen Server (die Cloud) und wird da mithilfe eines Algorithmus' zu seinem Empfänger geschickt. Das dauert nur wenige Sekunden.

Das ist schon ziemlich unglaublich, was die Muggel so alles geschafft haben. Aber es wird noch unglaublicher. Es gibt eine noch schnellere Methode.

In der heutigen Welt hat nämlich auch so gut wie jeder Muggel ein Handy oder Smartphone. Das ist ein kleiner Computer, mit dem man telefonieren kann, im Internet surfen, Musik hören, Filme schauen, spielen und noch vieles mehr. Jedes Handy hat eine Rufnummer, die Handynummer. Eine Handynummer setzt sich zusammen aus der Vorwahl des Landes (in Deutschland ist das +49), der Vorwahl des Handys (zum Beispiel 01573 oder 0177). Am Ende kommt noch eine 6-stellige Nummer, die immer unterschiedlich ist.

Mithilfe dieser Nummer kann man die Person anrufen, also sich direkt mit ihr unterhalten (man hört dann den anderen durch die Hörmuschel und spricht über die Sprechmuschel), oder ihr kurze Nachrichten schreiben. Das nennt sich SMS. SMS steht für Short Message Service. Früher waren die Nachrichten begrenzt auf 140 Zeichen, aber heute kann man auch kostenlos so viel schreiben wie man möchte. Zum Beispiel über WhatsApp. Das ist ein kostenloser Nachrichtenanbieter, bei dem man mit anderen schreiben kann. Man kann auch in Gruppen schreiben, wo mehrere Personen gleichzeitig drin sind.

Bei dieser Methode erhält der Empfänger eigentlich noch augenblicklich die Nachricht. Um so Nachrichten zu verschicken, braucht man aber WLAN. Darauf möchte ich allerdings nicht weiter eingehen.

Ich weiß, dass war jetzt eine sehr lange Stunde. Ich hoffe, eure Köpfe brodeln noch nicht total und ihr habt noch Kraft für die Hausaufgaben.

 

Hausaufgaben:

1. Richtig oder Falsch? JA und NEIN genügen
a) In der heutigen Stunde ging es um Eisverkäufer.
b) Man schrieb sich auch schon im alten Ägypten Nachrichten.
c) Brieftauben wurden bis ins 19. Jahrhundert genutzt.
d) Heutzutage dauert es oft einige Wochen, bis Briefe ankommen.
e) Eine Postkarte kostet 0,50 € Briefporto.
f) Die PLZ besteht aus einer 5-stelligen Zahl.
g) Überall auf der Welt ist das Postzeichen gleich.
h) Ein @ kennzeichnet eine E-Mail Adresse.
i) Viele Menschen haben eine E-Mail Adresse und eine Handynummer.
j) SMS steht für Short Message Standard.

[20 Punkte]


2. Schreibe eine Empfängeradresse eines (ausgedachten) Freundes. Du kannst dir eine beliebige Adresse ausdenken. Die richtige Form der Anschrift ist dabeit wichtig. [15 Punkte]

3. Wie könnte jetzt noch die E-Mail Adresse von ihm lauten? Denke daran, dass der Nickname oft etwas mit dem echten Namen zutun hat. [10 Punkte]

4. Was bevorzugst du? Die neuen Muggeltechnologien oder bleibst du bei deiner altbekannten ? Erkläre in einem Satz. [5 Punkte]

 

 

Stunde 4: Hobbies und Freizeitvergnügungen

 

Guten Tag, liebe Klasse!

Heute haben wir (nach dieser letzten langen Stunde) erstmal wieder eine kleinere. Wir behandeln in dieser Stunde das Thema Hobbies und Freizeitvergnügungen.

Hobbies sind Freizeitbeschäftigungen, die man freiwillig und regelmäßig ausführt. Sie dienen größtenteils der Entspannung und dem Vergnügen. Der Job oder Beruf kann aber muss nicht sein Hobby sein. Denn eigentlich ist kennzeichnend für ein Hobby, dass es kein ersichtliches "Einkommen" hat.

Es gibt viele verschiedene Hobbies. Hier sind einige Beispiele:
- Freunde treffen und mit ihnen schreiben
-> muss kein Hobby sein, kann aber als eines gesehen werden
- Malen, Lesen oder Schreiben
-> nur zum eigenen Vergnügen, nicht um damit Geld zu verdienen
- Sport machen oder tanzen
-> meistens ist man dafür in einem Fitnessstudio oder einem Sportverein angemeldet oder hat eine Tanzgruppe
- Sammeln
-> so gut wie alles kann gesammelt werden. Am besten Dinge, von denen es nur wenige gibt, weil sie alt sind (Kunst) oder weil es davon mehrere gibt und man sie vollständig haben möchte (Briefmarken, Muggelmünzen, Spielkarten)
- Handarbeiten
-> sowas wie stricken, nähen oder häkeln. Auch basteln und handwerken kann darunter gezählt werden
- Weiterbildungen
-> zum Beispiel Hobbyastronome interessieren sich für den Sternenhimmel und beobachten den in ihrer Freizeit. Dabei bilden sie sich weiter. Auch Quizze zu machen, gehört in diese Kategorie
- Spiele
-> entweder Computerspiele (sehr beliebt), Brettspiele, Kartenspiele oder Gesellschaftsspiele

Das waren jetzt schon einmal sehr viele verschiedene Hobbys. Es gibt selbstverständlich noch viel mehr.

Kommen wir zu den Freizeitvergnügungen und Freizeitaktivitäten. Meistens macht man die mit Freunden zusammen, aber man kann sie auch alleine machen. Der Unterschied zu den Hobbies ist, dass es schon Freizeitvergnügung heißt, wenn man eine Aktivität einmal gemacht hat, aber auch, wenn man sie regelmäßig durchführt.

Beispiele für Vergnügungen mit Freunden sind:
ins Kino gehen
-> Kinos sind Einrichtungen, in den sogenannte Filme laufen. Man muss dafür Eintritt bezahlen.
- Sport machen
-> es gibt Sportvereine, aber man kann sich auf einfach im Park treffen und dort Sport machen. Da die Muggel wesentlich mehr Sportarten als wir kennen, gibt es da auch viel mehr Abwechslung. Man kann Fußball, Tennis, Basketball, Handball und noch vieles mehr machen.
- in die Schwimmhalle gehen
-> auch sehr beliebt sind Schwimmhallen und Freibäder. Meisten bezahlt man hierfür auch Eintritt.

Das war es auch schon mit der Stunde. Viel Spaß mit den Hausaufgaben!

Hausaufgaben:

1. Nenne zwei weitere Beispiel für Gegenstände/Dinge, die man sammeln kann. [10 Punkte]


2. Nenne ein weiteres Beispiel für Freizeitaktivitäten. [10 Punkte]

3. Was sind deine Hobbies? Habe ich es oben genannt? Was interessiert dich? Schreibe einen Fließtext mit mindestens 70 Wörtern.

(Du kannst auch weniger Wörter schreiben, musst aber mit einem Punkteabzug rechnen)

[30 Punkte]

Stunde 5: Häuser - Arten und Aussehen

Ich heiße euch alle willkommen zu einer neuen Stunde.

Heute lernen wir etwas über Häuser und Gebäude.

Es gibt sehr viele Muggelhäuserarten etwa um die 30, aber wir beschäftigen uns nur mit 5.

Das Einfamilienhaus:
Das wohl bekannteste ist das Einfamilienhaus. Es ist für eine Familie gedacht und steht einzeln, also getrennt von Nachbarhäusern. Meisten hat es Stattel- oder Pultdächer. Man sieht aber auch immer öfter Walmdächer. Es gibt sie als Holztafelbauten und Massivbauten. Das Aussehen variiert stark bei diesen Häusern, da sie Eigentum von dem jeweiligen Besitzer sind - man nennt sie deshalb auch Eigenheim - und nach den individuellen Wünschen der Besitzer auch gestaltet werden.

Das Mehrfamilienhaus:
Das Mehrfamilienhaus ist ähnlich wie das Einfamilienhaus, nur dass es für mehrere Familien gedacht, demnach also größer ist. In der Regel hat es ein Flachdach. In einem Mehrfamilienhaus sind mehrere Wohnung in 3 bis 6 Etagen über- und nebeneinander gebaut. Die Familien teilen sich nur ein gemeinsames Treppenhaus und eine Eingangstür.

Das Reihenhaus:
Das Reihenhaus ist fast das gleiche wie ein Einfamilienhaus, nur dass es nicht frei steht. Für manche kann ein Einfamilienhaus zu teuer werden, da an einem freistehen Haus oft auch ein ganzer Garten inklusive ist, was den Preis steigen lässt. Bei Reihenhäusern stehen viele Häuser dicht nebeneinander, die alle exakt gleich gebaut sind.

Kommen wir zu besonderen Häusern:

Das Luxushaus:
Wie der Name es schon verrät, sind diese Häuser sehr luxuriös und teuer. Sie werden oft von Designern erbaut oder sind an Designerhäusern orientiert. Sie sind groß, alleinstehen und haben oft einen Pool, Garten und extra gesicherten Zaun, da in einer Luxuswohnung viele teure Gegenstände sind.

Das KfW-Effizenzhaus 70:
Diese Art von Häusern gibt es noch nicht lange und sind noch sehr selten zu finden. Das Besondere an ihnen ist, dass sie kaum Energie - also Strom - verbrauchen, da sie sehr 'effizient' gebaut sind. Das meiste, was sie verbrauchen, holen sie auch über Solaranlagen wieder rein. Außerdem sind die Baumaterialien größtenteils aus natürlichen, günstigen und recycelten Stoffen.

Es gibt aber noch weitere Gebäude als nur Wohnhäuser.

Ein Gebäude ist ein Bauwerk, in dem mehrere Räume und/oder Etagen sind, die für Menschen zugänglich sind oder als Lagerraum genutzt werden.

Solche großen Gebäude bestehen aus Büroräumen und werden nur für die Arbeit genutzt. Meistens gehört so ein Bürogebäude der Firma, dessen Mitarbeiter in den Büros arbeiten. Aber nicht nur Firmen, sondern auch der Staat und die Stadt-Verwaltung arbeiten in solche Gebäuden. Ihr alle habt bestimmt schon mal von dem Zaubereiministerium gehört. Das gleiche gibt es bei den Muggeln. Die verschiedenen Ämter zur Verwaltung des Landes befinden sich auch in Bürogebäuden.

Es gibt aber ein Gebäude, dass sich sehr von den anderen unterscheidet:

Der Wolkenkratzer:
Wolkenkratzer - oder auch Hochhäuser - sind hohe Gebäude, die teilweise über 100 Stockwerke haben. Sie werden entweder als Wohnungen oder als Büros genutzt. Aktuell befindet sich der höchste in Dubai und heißt Burj Khalifa. Es hat 163 nutzbare Etagen. Er beinhaltet Platz für Hotels und Büros. In ihm ist das höchstgelegene Restaurant der Welt.

Wahrscheinlich ist nur das Zaubereigefängnis Askaban höher, aber von dessen Existenz wissen die Muggel natürlich nichts.

Die Stunde ist auch schon vorbei. Bis zur nächsten!

Hausaufgaben:

1. Ich habe die Wörter "Satteldach", "Pultdach" und "Walmdach" verwendet. Beschreibe mir in einem Fließtext oder in einer Art Tabelle die Unterschiede und das Aussehen von einem oder mehreren der Dächer.

[25 Punkte]


2. Vergleiche die Häuserarten aus der Stunde mit bekannten Häusern aus Harry Potter (Fuchsbau, Malfoy Manor, Zaubereiministerium etc.). Kann man die überhaupt vergleichen oder unterscheiden sich unsere zu sehr von denen der Muggel? Mindestens 100 Wörter.

[25 Punkte]

Stunde 6: Elektrizität

Willkommen zu einer neuen Stunde!

Heute behandeln wir das spannende Thema Elektrizität.

Elektrizität ist ein Phänomen, dass die Muggel vor gar nicht allzu langer Zeit entdeckt haben. Erst seit Anfang des letzten Jahrhunderts verwenden die Muggel Strom (also Elektrizität) um Licht zu erzeugen, Häuser zu wärmen und elektrische Geräte zu benutzen. Heutzutage kann man sich ein Leben ohne Strom gar nicht mehr vorstellen.

Elektrizität habt ihr alle schon mal gesehen - sofern ihr bei einem Unwetter dabei wart. Denn Blitze bestehen nur aus elektrischen Strahlen. Das hat auch der Ingenieur und Erfinder Otto von Guericke gesehen und er entwarf im 17. Jahrundert eine Maschine, die solche Elektrizität sichtbar machte. Damit beeindruckte er die damaligen Menschen sehr.

Seine Maschine beruhte auf der Elektrizitätslehre, die besagt, dass sich Elektrizität durch Reibung herstellen lässt. Zum Beispiel wenn man einen Bernstein an einem Pullover reibt, entstehen auch elektrische Funken. Das liegt daran, dass Bernstein negativ geladen ist. Elektron ist das griechische Wort für Bernstein und bedeutet nichts weiter als negative Ladung.

Elektrische Ladung besteht aus negativen Ladungen (Elektronen) und positiven Ladungen (Protonen), die sich reiben. Dabei gilt:

Gleiches stößt sich ab (Elektron + Elektron/Proton + Proton) und

Ungleiches zieht sich an (Elektron + Proton).

Das erzeugt ein elektromagnetisches Feld und dient als Ladungsträger.

Elektrischer Strom beschreibt jetzt die Bewegung der Ladungsträger. Elektrizität zeigt sich durch folgende Energie:
Lichtenergie
Wärmeenergie

Deswegen ist die Elektrizität so wichtig. Mit ihr kann man Licht erzeugen und Dinge erwärmen.

Elektrischer Strom wird heutzutage hauptsächlich in Kraftwerken hergestellt und dann durch Stromnetze auf die Muggelhäuser verteilt.

Dieser Strom lässt Lampen leuchten. Er erleuchtet nicht die ganze Lampe, sondern nur die Glühlampe in der Lampe. Viele sagen die Glühlampe wurde von Thomas Alva Edison 1879 erfunden, aber es gibt auch Belege, dass Glühlampen schon 1835 bekannt waren.

Dass Strom aber Gang und Gebe in normalen Häusern war, dauerte noch einige Zeit. Erst um 1914 herum waren Häuser mit Strom verbunden.

Wie produzieren wir Zauberer und Hexen Licht und Wärme?

Genau, durch die Zaubersprüche Lumos machen wir ein Licht und unteranderem mit Incendio können wir für Wärme sorgen.

Unsere Variante der Licht- und Wärmebeschaffung gibt es zwar schon länger und ist zugegeben sehr einfach, aber einfach mit einem Lichtschalter auf knopfdruck Licht machen wäre auch für uns leichter - das könnten dann auch die Minderjährigen.

Die Stunde ist auch schon vorbei. Schaut noch bei den Hausaufgaben vorbei!

Hausaufgaben: 

1. Was ist hier falsch? Korrigiere. [25 Punkte]
a) Strom ist was komplett anderes als Elektrizität.
b) Blitze bestehen nur zum Teil aus Elektrizität.
c) Otto van Geurick entwarf im 16. Jahrundert eine Maschine, die Elektrizität sichtbar machte.
d) Bernstein heißt auf griechisch Proton.
e) Gleiches zieht sich an.

2. Vervollständige die Sätze. [25 Punkte]
a) Elektrizität zeigt sich durch _____energie und W____energie.
b) Stößt sich ab: _____ + Proton
c) Wir zaubern Wärme mit dem Zauberspruch _______.
d) Die Glühlampe gab es schon im Jahr ____.
e) Ein Leben ohne Strom ist heutzutage nicht ___________.